Energiewechsel

Moers: Städtische Immobiliengesellschaften kurbeln Moerser Wirtschaft an

Pressemeldung vom 29. Juli 2011, 14:20 Uhr

Moers. (pst) Ein erfolgreiches Jahr 2010 konnten die städtischen Tochtergesellschaften Wohnungsbau Stadt Moers, Stadtbau Moers, PRO:SA und die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Zentrales Gebäudemanagement Stadt Moers verzeichnen. Die Geschäftsführer und der Vorsitzende des Aufsichtsrates stellten die Bilanz des vergangenen Jahres vor. „Wir haben drei sehr gut aufgestellte Gesellschaften“, erläuterte Hartmut Hohmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Für die Wohnungsbau Stadt Moers, die hauptsächlich für die Vermietung zuständig ist, war 2010 das bisher beste Jahr. Bei den Objektleerständen liegt das Unternehmen unter einem Prozent. Branchenüblich sind bis zur vier Prozent. Der Bilanzgewinn lag im vergangenen Jahr bei rund 700.000 Euro, die Umsatzerlöse werden mit rund 8,3 Millionen Euro beziffert. Bei der Stadtbau Moers als kommunaler Bauträger lag der Bilanzgewinn bei rund 500.000 Euro. Die Gesellschaft ist unter anderem für Errichtung des Jugendzentrums Bollwerk 107, der neuen Feuerwachen und die Sanierung der Moerser Musikschule verantwortlich.

Barrierefreiheit und Hilfestellungen für Meerbecker Mieter
Eine der größten Herausforderungen für die Wohnungsbau für die nächsten Jahre ist die Bergarbeitersiedlung in Meerbeck. Die Hälfte der Objekte dort gehört der Gesellschaft. „Wir müssen sowohl an dem Baubestand als auch an der Sozialstruktur arbeiten“, erläutert Geschäftsführer Roland Rösch. Viele ältere Menschen wohnen dort und benötigen Hilfestellungen für den Alltag. Ein erster Schritt ist die Kooperation mit dem DRK. Über einen Hausnotruf können die älteren Mieter Hilfe anfordern. Durch kleinere stationäre Einrichtungen von anderen Trägern könnten zusätzliche Angebote geschaffen werden. Auch die Barrierefreiheit wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger – für alle Stadtteile. „Von unseren 2.800 vermieteten Objekten sind 200 komplett barrierefrei erreichbar“, berichtete Geschäftsführer Rainer Staats. Die Zahl soll in den nächsten Jahren steigen. Oft helfen schon kleinere Umbauten wie Handläufe oder Rampen, um Hilfe zu schaffen.

Hälfte der Ausgaben an Moerser Firmen
Auch bei der PRO:SA, die insbesondere die Moerser Schulen auf Vordermann bringt, sind Erfolge zu verzeichnen. Die Projekte in der zweiten Sanierungsphase laufen, wie schon in der ersten, nach Plan. 13,6 Millionen Euro hat die Gesellschaft im Jahr 2010 für die Barrierefreiheit und Modernisierung der Moerser Bildungseinrichtungen ausgegeben. Davon konnte die Hälfte der Aufträge an Moerser Firmen vergeben werden. „Damit erfüllen wir die Funktion eines städtischen Wirtschaftsmotors“, freute sich Roland Rösch. Die Aufträge wirken sich auch positiv auf die Gewerbesteuereinnahmen aus. Ebenfalls gut für die heimische Wirtschaft ist die Arbeit des Zentralen Gebäudemanagements. Rund die Hälfte der Aufträge für Instandsetzungen ging 2010 mit 1,4 Millionen an Moerser Firmen. An 30 Bauvorhaben jeder Größenordnung arbeiten die Mitarbeiter zurzeit.

Quelle: Moers – Pressestelle

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