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Moers: Wunschomas und Wunschopas machen das Leben schöner

Pressemeldung vom 23. Februar 2017, 14:53 Uhr

„Ich habe mir immer vorgestellt, eine Oma zu sein. Weil mein Sohn früh gestorben ist, war mir das leider nicht vergönnt.“ Dass Katja van Schingen jetzt doch eine Oma werden kann, verdankt sie dem Projekt „Wunschoma“. Das Sozialraumteam Nord des Jugendamtes hat das alte Konzept „Leihoma“ der Freiwilligenzentrale Moers aufgegriffen. Kinder ohne – oder ohne Kontakt – zu Großeltern werden mit engagierten Seniorinnen und Senioren zusammengebracht, die (bisher) auf das „Oma- und Opaglück“ verzichten mussten oder noch Zeit und Lust haben, andere Kinder glücklich zu machen. Gemeinsam mit Margaretha Geurts von der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe gGmbH hat Sandra Rechmann-Lunde (Sozialraumteam Nord) dieses Projekt umgesetzt. Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase haben sie in ganz Moers geeignete Wunschomas und -opas gesucht. Und sie sind fündig geworden.

Wunschopas fehlen noch „Mittlerweile hat sich eine tolle Gruppe zusammengefunden. Die ersten Wunschomas wurden erfolgreich mit ihren ‚Enkeln‘ zusammengebracht. Sie spielen und basteln, lesen, singen und lachen“, berichtet Sandra Rechmann-Lunde. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wunschopas haben sich allerdings bisher leider nicht zu uns gesellt, aber da sind wir optimistisch“, ergänzt berichtet Margaretha Geurts. „Jetzt freuen wir uns erstmal darauf, noch weitere Kinder in Moers mit einer unserer Wunschomas glücklich zu machen

Wie die eigene Familie Glücklich sind natürlich nicht nur die Kinder. Die Eltern werden entlastet, und Wunschomas wie Susanne Titzhoff sind von ihrer neuen Aufgabe begeistert. „Kinder sind einfach was Schönes. Man gibt etwas, und man bekommt viel zurück“. Sie geht drei Kinder (5, 8 und 11 Jahre) einmal pro Woche von 15 bis 19 Uhr besuchen. „Meistens wird das aber später. Die lassen mich schlecht wieder weg“, sagt sie schmunzelnd. Beim Kennenlernen ist es wichtig, dass die Chemie stimmt. Und wenn sie stimmt, geht es den meisten so wie Christel Voß: „Für mich ist das wie die eigene Familie“.

Quelle: Moers – Pressestelle

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