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Firmenich: Motorisierter Ausflug in die Kindheit

Pressemeldung vom 8. Juni 2011, 11:18 Uhr

Youngtimer-Rallye machte Station auf dem Gelände der Zikkurat – Noch keine H-Zulassung, aber schon Kultstatus
Firmenich – Oldtimer-Status besaßen sie zwar noch nicht, aber trotzdem waren es bereits echte Liebhaber-Stücke, die am Samstagmittag auf der Youngtimer-Tour der AUTO ZEITUNG Station auf dem Gelände der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat einlegten. „Genießer-Autos“ wie das VW Golf I Cabrio oder der Opel Commodore C mit Sechszylinder und Samtsitzen zauberten Autofreunden ein Lächeln ins Gesicht, aber auch ehemalige „Helden der Rennstrecke“, wie ein Ford Sierra Cosworth, ein BMW Alpina B 10 Biturbo oder ein klassischer Italo-Flitzer Ferrari 328 GTS waren dabei und konnten in Firmenich bestaunt werden. So verschieden die Geschmäcker und auch die Geldbeutel der Fahrer waren, eines einte die Armada an chromblitzenden Fahrzeugen: Sie alle besitzen – auch ohne H-Zulassung – Kultstatus.
Für manch einen, ob nun hinter dem Steuer oder als Zuschauer, war der Rallye-Zwischenstopp ein Ausflug in die eigene Jugend: Hatte man doch als Kind auf der Rückbank ebensolcher Autos gesessen.

Zum zweiten Mal veranstaltete die renommierte Fachzeitschrift die Youngtimer-Rallye. Nach dem Erfolg des Vorjahres gingen in diesem Jahr rund 90 Teams mit ihren Autos aus den Baujahren 1969 bis 1991 an den Start. Nicht Schnelligkeit, sondern Präzision stand für die Teilnehmer im Vordergrund. Das komplette Feld wurde am Samstagmorgen vom Düsseldorfer Meilenwerk aus auf die Reise geschickt. Ein Höhepunkt der Rallye war eine Sonderprüfung im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Weilerswist.
Anschließend rollten die Teilnehmer über schöne Eifel-Strecken, passierten das Radioteleskop in Effelsberg und erreichten gegen Mittag die Zikkurat. Durch den „Lieferanteneingang“ rollte das Feld auf das ehemalige Fabrikgelände, um im Restaurant Eicks Mittagspause zu machen.
„Wer das Roadbook richtig liest, hat eine Strecke von 343 Kilometer zu bewältigen“, erklärte Pierre Schmidt von Organisationsteam der Fachzeitschrift. Lange währte der Aufenthalt in Firmenich nicht. Nach einer kleinen Stärkung auf der Terrasse von Restaurant-Chef Frank Eicks stand für die Teilnehmer auf dem Zikkurat-Gelände die nächste Wertungsprüfung an. Dabei mussten Fahrer und Beifahrer vor allem die Stoppuhr im Auge behalten. 100 Meter in exakt 15 Sekunden zurückzulegen, lautete die Anforderung. Danach rollte der Tross über Bürvenich Richtung Heimbach. Um 17.30 Uhr wurden dann die ersten Teilnehmer auf der legendären Düsseldorfer „Kö“ zum Schaulaufen zurück erwartet.
Am Abend gab es für alle Teilnehmer eine große Abschlussparty mit Siegerehrung, bei der – passend zu den Autos – ein Outfit der 70er und 80er Jahre erwünscht war. Neben mehreren Autos aus dem Volkswagen Classic Museum ging auch ein Team aus dem Kreis Euskirchen an den Start. Der Weilerswister Heinz-Willi Nutz und sein Beifahrer Josef Kriechel waren mit einem Porsche 911 3.0 SC in der Landeshauptstadt gestartet.

Quelle: ProfiPress – Agentur für Kommunikation

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