Energiewechsel

Olsberg: „Pro Berufsorientierung“

Pressemeldung vom 26. Juli 2011, 15:16 Uhr

Junge Menschen und
Ausbildungsbetriebe profitieren gleichermaßen

Olsberg. „ProBe“ steht für „Pro Berufsorientierung“ – dieses Projekt, das auch an der Hauptschule Olsberg stattfindet, soll junge Schülerinnen und Schüler möglichst frühzeitig für ihre berufliche Zukunft sensibilisieren sowie Schule und Beruf stärker vernetzen. 20 Neuntklässler der Hauptschule Olsberg haben davon jetzt sogar doppelt profitiert: Sie sind mit „ProBe“ wichtige Schritte zum Berufseinstieg gegangen – und zudem hat die Berufsbildungsakademie der Volkshochschulen im HSK e.V. die Jugendlichen für ihr Engagement bei der Berufswahlvorbereitung ausgezeichnet.

Im zweiten Halbjahr des 7. Schuljahres hatte für die jungen Leute die Berufswahlvorbereitung begonnen. Im ersten Abschnitt des „ProBe“-Programms lernten sie dabei eine Vielzahl von Berufen kennen, um eine Orientierung über die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten zu erlangen. Danach starteten sie im 8. Schuljahr in die praktische Phase: An einem Tag pro Woche nahmen die Schülerinnen und Schüler nachmittags an einem Praktikum teil. Die außerschulischen „ProBe“-Partner Oventrop, Berufskolleg Olsberg, NAMe in Bestwig und das Josefsheim Bigge ermöglichten den Jugendlichen Einblicke in die Berufsfelder Elektrotechnik, Hauswirtschaft, Holztechnik, Garten- und Landschaftsbau, Metalltechnik, Pflege und Gesundheit, Farb- und Raumgestaltung sowie Körperpflege. In der anschließenden Vertiefungsphase intensivierten die jungen Leute die Einblicke in „ihre“ Berufsfelder.

Zum Abschluss der Berufswahlvorbereitung trainierten die angehenden Auszubildenden mit Fachleuten, wie man professionelle Bewerbungsunterlagen erstellt und sich in Bewerbungsgesprächen verhält. In der Mensa der Hauptschule Olsberg überreichten nun Hubertus Becker von der Berufsbildungsakademie der Volkshochschulen sowie Dieter Haferkorn, Berufsberater der Agentur für Arbeit, den Schülerinnen und Schülern, die das „ProBe“-Programm vollständig durchlaufen haben, ihre Zertifikate. Mit diesem Dokument in den Bewerbungsunterlagen können zukünftige Ausbildungsbetriebe Rückschlüsse auf fachliche Vorkenntnisse, aber auch auf das Durchhaltevermögen ihrer zukünftigen Auszubildenden ziehen.

„ProBe bringt was“, weiß auch Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Von einer guten Ausbildung profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst. Auch die heimischen Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs.“ Gleichzeitig stärke ProBe Olsberg als Schulstandort – Wolfgang Fischer: „Hier zeigen wir, dass Hauptschüler den Sprung ins Berufsleben erfolgreich meistern.“

Quelle: Hochsauerlandwasser GmbH

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