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Recklinghausen: Erklärung der Stadtverwaltung zur Don-Bosco-Schule

Pressemeldung vom 21. Juli 2011, 15:47 Uhr

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung für die Kinder der Don-Bosco-Schule reichten die Räume des Pfarrheims der Kirchengemeinde Heilige Familie für das Schuljahr 2010/2011 nicht mehr aus. Die Stadtverwaltung lotete alternative Unterbringungsmöglichkeiten aus und wurde kurz vor den Sommerferien 2010 bei einem Wohnhaus an der Reiffstraße 10 fündig.

Weil die Verwaltung für die Ganztagsbetreuung der Kinder zeitnah eine adäquate Lösung finden musste, mietete sie das Gebäude an und beantragte eine Nutzungsänderung für das Gebäude. Die Genehmigung für die Nutzungsänderung erging unter Auflagen, unter anderem enthielt sie verschiedene brandschutztechnische Auflagen wie eine Fluchtwegtreppe aus dem Obergeschoss oder Rauchschutztüren im Keller.

Nach der Anmietung des Wohnhauses wurden etliche Arbeiten direkt in Angriff genommen und erledigt. Dazu gehörten Malerarbeiten, die Erneuerung der Bodenbeläge sowie die Überprüfung der Statik.

Wegen der Zeitnot, die Ganztagsbetreuung für die Don-Bosco-Schüler in Betrieb zu nehmen, war die Außentreppe, abgehend vom Obergeschoss, zum Start noch nicht eingerichtet. Für die Ganztagsbetreuung der Don-Bosco-Schule wurde daher vorläufig das Erdgeschoss genutzt – zumal sich dort mehrere Fluchtwege befinden. Eine schriftliche Genehmigung für die vorläufige Nutzung des Erdgeschosses gab es allerdings nicht.

Es war geplant, die restlichen brandschutztechnischen Auflagen wie die Außentreppe zügig und nach einem bestimmten Zeitschema umzusetzen. Wegen der Arbeiten im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket II, die in diesem Jahr komplett umgesetzt und abgerechnet werden müssen, kam man dann an der Reiffstraße 10 aber in Verzug.

Nach der Sperrung des Gebäudes durch die Bauaufsicht ist der Ganztagsbetrieb in die Schule verlegt worden. Die Umsetzung der verbliebenen brandschutztechnischen Auflagen, die für die Sommerferien geplant waren, wurden zum Teil vorgezogen. Die Rauchschutztüren für das Kellergeschoss sind mittlerweile eingebaut. Die maßgefertigte Außentreppe wird Ende Juli/Anfang August geliefert und eingebaut.

Bürgermeister Wolfgang Pantförder bedauert die verwaltungsinternen Missverständnisse und den Umstand, dass auch die restlichen, aber sehr wichtigen brandschutztechnischen Auflagen wie der zweite Fluchtweg nicht zeitnah umgesetzt wurden. Der Verwaltungschef will Konsequenzen aus dem Vorgang ziehen: „Niemand hat hier in bösem Willen gehandelt. Aber wir werden künftig sicherstellen, dass alle Beteiligten zweifelsfrei wissen, ob sie ein Gebäude oder Teile davon bereits nutzen können oder eben nicht.“ Wenn zwischenzeitlich eine (eingeschränkte) Nutzung ohne Gefahr möglich sei, müsse das aktenkundig gemacht werden.

Bürgermeister Pantförder wird darüber hinaus sicher stellen, dass zukünftig bauliche Auflagen zügig umgesetzt werden, um die notwendige und sichere Nutzung zu ermöglichen.

Das Gebäude an der Reiffstraße wird nach den Sommerferien wieder für den Ganztagsbetrieb nutzbar sein.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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