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Recklinghausen: Gestank aus der Mülltonne – KSR geben Tipps zur Vermeidung

Pressemeldung vom 6. Juli 2015, 15:57 Uhr

An warmen Sommertagen können sich schnell unangenehme Gerüche rund um die Hausmülltonnen entwickeln. Das macht nicht nur den Gang zur Mülltonne unangenehm, auch Nachbarn, Spaziergänger und Passanten könnten sich dadurch gestört fühlen. Daher geben die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) Tipps zum Umgang mit Abfallbehältern im Sommer, denn durch die Beachtung einiger Grundregeln lassen sich viele Probleme vermeiden:

In der Sommerzeit sollten Abfälle auf keinen Fall lose in die Behälter eingefüllt werden, sondern gut verpackt: Entweder in verknotete Mülltüten im Restmüll oder in der Biotonne in eine Lage Zeitungspapier bzw. Papiertüten.
Bewährt hat sich, die Mülltonnen direkt nach der Leerung grob zu säubern (z.B. mit dem Schlauch ausspritzen) und zum Austrocknen mit dem Boden nach oben zu stellen.

Die Tonnen sollten möglichst an einem schattigen Platz stehen. Wichtig ist, den Deckel stets gut geschlossen zu halten, damit Fliegen keinen Zugang finden und ihre Eier in den Abfällen ablegen, aus denen sich in kurzer Zeit die unangenehmen Maden entwickeln. Ist der Deckelrand eventuell nicht ganz dicht, kann er mit einem Ziegelstein beschwert werden.
Bevor die Tonnen nach der Leerung wieder befüllt werden, kann der Boden mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit insbesondere von Bioabfällen aufgesaugt. Vor allem Abfälle aus der Küche sollten gut eingewickelt werden, sodass keine Feuchtigkeit austritt. Flüssigkeiten sind generell vorher mit einem Sieb abzuseihen.

Das altbewährte Hausmittel Essig hilft hervorragend gegen Gerüche und hält Fliegen fern. Den Innendeckel und den Tonnenrand sollte man mehrmals mit Essig einsprühen.

Keine Leerung verpassen: Die Tonnen sollten an jedem Abfuhrtag zur Leerung bereit stehen, auch wenn Sie nur halb voll sind.
Lebensmittelabfälle sollten vermieden werden: Durch überlegten, bedarfsgerechten Einkauf, die richtige Lagerung verderblicher Waren und Resteverwertung in der Küche können unnötige Lebensmittelabfälle vermieden werden.

Speziell für die Biotonne haben die KSR noch folgende Hinweise:

Rasenschnitt besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Er sollte erst antrocknen, bevor er in die Biotonne geworfen wird. So lassen sich Gärprozesse und damit unangenehme Gerüche vermeiden.
Speziell für Bioabfälle kann (gegen einmalige Gebühr von 20,50 Euro für den 120-Liter-Behälter oder 29 Euro für den 240-Liter-Behälter) vom Hauseigentümer eine Spezialbiotonne bestellt werden, die durch einen unbedenklichen chemischen Zusatzstoff in den Kunststoffwänden der Tonne die Geruchsbildung hemmt.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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