Energiewechsel

Recklinghausen: Kommission „Recklinghausen Arcaden“ hat zum ersten Mal getagt

Pressemeldung vom 1. Juli 2011, 14:58 Uhr

Die Kommission „Recklinghausen Arcaden“ hat am Dienstagmittag zum ersten Mal getagt. Zum Auftakt der Kommission erklärte Bürgermeister Wolfgang Pantförder: „Diese Kommission, die auf Beschluss des Rates eingerichtet worden ist, wird die Bauphase der Arcaden begleiten, bestimmte Sachverhalte beurteilen, Anregungen geben und Entscheidungen für die Ausschüsse und den Rat vorbereiten.“ Die Beschlüsse des Rates könne die Kommission allerdings nicht ersetzen.

Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass die mfi – Management für Immobilien AG aus Essen als Investor die Arbeit an dem Projekt Anfang des Jahres wieder aufnehmen konnte, nachdem die Stadt Gelsenkirchen schriftlich zugesichert hatte, ihre Klage wieder zurückzunehmen. „Wir dürfen nicht vergessen: Bauherr ist die mfi“, betonte Pantförder. „Wofür wir als Stadt aber verantwortlich sind, ist die Verkehrsfrage.“ So werde das Baustellenmanagement, insbesondere mit seinen Auswirkungen auf den städtischen Verkehrsraum, wichtiges Thema in der Kommission „Recklinghausen Arcaden“ sein. „Wo nötig, werden wir unsere Regelungskompetenz in Anspruch nehmen. Am besten natürlich in Abstimmung mit dem Investor.“ Auch an der äußeren Platzgestaltung werde die Stadt partizipieren.

In der ersten Kommissions-Sitzungen gaben die mfi-Projektmanager Stefan Klug und Francisco Morillo einen aktuellen Sachstand über Grundrisse sowie die äußere und innere Gestaltung der künftigen Recklinghausen Arcaden.

Die Kommission, die sich aus elf Ratsmitgliedern, unter Leitung des Bürgermeisters und des Ersten Beigeordneten Christoph Tesche, zusammensetzt, diskutierte auch über die Auswirkungen des Arcaden-Baus auf die Innenstadt. „Recklinghausen ist eine Handels- und Dienstleistungsstadt“, sagte Pantförder. „Wir werden in der Kommission schon während der Bauphase die Einbindung der Innenstadt mitbedenken.“

So werde die Stadtverwaltung zum Beispiel intensiv mit den unterschiedlichen Quartieren und den Werbegemeinschaften zusammenarbeiten, um die Kunden auch während der Bauzeit nach Recklinghausen zu locken. „Man kann sich zum Beispiel überlegen, zu Sonderaktionen in der Innenstadt die parkgebührenfreien Zeiten zu erweitern“, sagte Pantförder, der alle Interessierten dazu aufrief, sich mit weiteren Ideen zu beteiligen.

Der Erste Beigeordnete Christoph Tesche erinnerte noch einmal daran, dass gute Aussicht besteht, dass während der Bauzeit die wichtigen Mieter des jetzigen Löhrhofs in der Recklinghäuser Innenstadt bleiben – und zum Teil in aktuelle leere Ladenlokale einziehen. Darüber hinaus liege die Baustelle Altstadtmarkt gut im Zeitplan, so dass Kunden und Händler nicht befürchten müssten, zwei Baustellen in der Innenstadt gleichzeitig zu haben, sagte Pantförder.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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