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Recklinghausen: „MuseobilBOX“ – Kinder gestalten ein Museum der Zukunft

Pressemeldung vom 1. Juli 2015, 15:49 Uhr

Was ist heute wichtig, dass es in ein Museum der Zukunft gehört? Auf diese Frage finden zwölf Kinder während der ersten Woche der Sommerferien im Institut für Stadtgeschichte eine Antwort. Die Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren machen beim Programm „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ des Instituts mit.

Die Ergebnisse werden am Freitag, 3. Juli, um 15 Uhr im Kindertreff WiLmA e.V. an der Marienstraße 7 in Recklinghausen-Süd präsentiert. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Die Kinder lernen während des Projekts die Retro-Station des Stadtarchivs kennen. Sie beschäftigen sich mit den Museumsobjekten aus der Vergangenheit und Gegenwart. Außerdem erfahren sie etwas über die Arbeitsweise eines Museums – von Sammeln über Erforschen bis zum Ausstellen und Vermitteln.

Bei dem Programm „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ werden die Kinder aufgefordert, das Gesehene und Gelernte mit der eigenen Lebenswelt und mit persönlich wichtigen Fragen zu verknüpfen: Sie erhalten eine leere, weiße Kiste. Diese soll mit Dingen gefüllt werden, die aus ihrer Sicht heute wichtig sind, sodass sie in ein Museum der Zukunft gehören.

Die dritte Staffel des Projekts findet direkt im Anschluss in der zweiten Sommerferienwoche ab Montag, 6. Juli, statt. Informationen dazu folgen.

Das Institut für Stadtgeschichte beteiligt sich damit an dem Programm „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“, das der Bundesverband Museumspädagogik e.V. im Rahmen von „Kultur macht stark!“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgeschrieben hat. Die erste Staffel fand in den Osterferien statt, die letzte wird im Herbst durchgeführt. Die Workshops werden mit insgesamt 20.000 Euro gefördert.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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