Energiewechsel

Recklinghausen: Recklinghäuser Delegation reist nach Bytom

Pressemeldung vom 5. Juli 2016, 14:48 Uhr

Eine 16-köpfige Delegation aus Recklinghausen unter der Leitung von Bürgermeister Christoph Tesche hat von Donnerstag, 30. Juni, bis Samstag, 2. Juli, die polnische Partnerstadt Bytom besucht. Dort nahmen die Recklinghäuser, zu denen auch Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald, Vertreter der Wirtschaft und der städtischen Wirtschaftsförderung sowie der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen gehörten, am siebten EU-Projekttreffen teil.

Im Mittelpunkt standen die Themen Abfallwirtschaft und Europäische Gemeinschaft, zu denen sie sich über Fachvorträge und in Gesprächsrunden mit Vertretern der Gastgeberstadt sowie Baia Spie und Partnerstadt Preston austauschten. Einig war man sich schnell, dass Reformen in Europa notwendig seien und die Europäische Gemeinschaft neu aufgestellt werden sollte, besonders nach dem „Brexit“-Votum der britischen Bürger. Außerdem solle sich stärker an den Bedürfnissen der Bürger orientiert werden. Aber auch die Vorteile Europas wurden angesprochen, wie die Möglichkeit, voneinander zu lernen, die ausgebaut werden sollte.

Neben den Themen Abfallwirtschaft und Europäische Gemeinschaft blieb außerdem genügen Zeit für den Austausch. Sowohl die städtischen Vertreter im Bereich Marketing und Citymanagement als auch die Unternehmer der vier Städte kamen zusammen und besprachen ihre jeweiligen Erfahrungen.

Gemeinsam sahen sich die Delegationen vor Ort Vorzeigeprojekte im Bereich des Strukturwandels und der Entwicklung ehemaliger Bergbaugelände an. „Wir haben sehr viel gelernt übereinander und, dank der europäischen Gemeinschaft, die solche Treffen ermöglicht, auch miteinander. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, den Frieden in Europa zu erhalten und wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Das EU-Projekttreffen wird im Rahmen des EU-Projektes „Die Europäische Union als Friedensprojekt – Selbstverständlichkeit oder große Herausforderung?“ durchgeführt und mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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