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Recklinghausen: Roadfestival FUNKHAUS EUROPA – ODYSSEE

Pressemeldung vom 14. Juli 2015, 12:04 Uhr

Noch zwei Wochen lang tourt die funkhaus europa – odyssee durch die Metropole Ruhr. Am Donnerstag, 16. und 23. Juli, macht die Odyssee noch einen Stopp im Stadtgarten. Die Fans globaler Sounds erwartet ein furioser Mix aus Folk und Pop, Gipsy, Blues, Reggae, Beatbox, Ska und traditionellen afrikanischen wie arabischen Klängen. Wie immer sind die Konzerte umsonst und draußen.

Am Donnerstag, 16. Juli, ab 19.30 Uhr spielen Bukahara. Als Vorband spielt die Rider’s Connection.

Bukahara sind eine Sensation in der deutschen Poplandschaft. Vier Musikstudenten aus Köln und Berlin mischen Balkansounds, Folk und Einflüsse aus Arabien, als wären sie jahrelang auf den Straßen dieser Welt unterwegs gewesen. Kein Wunder, dass es in ihren Liedern viel um die Freiheit des Reisens geht. In der Musik von Bukahara zeigt sich immer wieder ihre Offenheit, die keine Angst vor geografischen und stilistischen Grenzen kennt. Ihre vom Gipsy-Jazz beeinflussten Songs werden durch arabische Melodien unterbrochen, ohne dass ihre Arrangements dadurch beliebig wirken. Bukahara vereinen die Freude am Mischen von Stilen mit den instrumentalen Fähigkeiten akademischer Musiker. So entsteht eine weltläufige, entspannte, aber dennoch raffiniert gespielte Popmusik, die in Deutschland selten geworden ist.

Das Trio Rider’s Connection aus Berlin mischt Blues-Einflüsse und einen leichten Reggae-Offbeat in ihre folkigen Songs, deren Texte auch schon mal Spuren von Patois enthalten können. Dazu kommt noch eine Beatbox als Rhythmusgeber für ihre flockigen Popsongs.

Am Donnerstag, 23. Juli, um 19.30 Uhr findet die letzte Odyssee statt. Eine der bekanntesten Bands aus Afrika, die Sierra Leone’s Refugee All Stars, entstand in einem guineischen Flüchtlingscamp. Ihre erdverbundene, engagierte Musik zeugt vom Sieg der Töne über das Trauma des Bürgerkriegs. Gemeinsam mit dem Musiker und Aktivisten Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser sowie einigen nach Deutschland geflüchteten Musikern werden neue Stücke für die Odyssee entwickelt – aktueller geht’s nicht. In der Musik der Sierra Leone Refugee Allstars treffen sich viele Musiktraditionen Westafrikas: das Gitarrenspiel des Highlife, der Rhythmus der Soukous, der westafrikanischen Rumba und der Groove von Baskeda, dem lokalen Pendant zum Reggae. In ihren Texten trifft die kämpferische Melancholie von Bob Marley auf den Afrozentrismus von Fela Kuti: Es geht um Solidarität und Liebe zugleich.

Sierra Leone Refugee Allstars werden ihre Auftritte gemeinsam mit Flüchtlingen aus dem Ruhrgebiet und Heinz Ratz‘ Projekt Strom und Wasser bestreiten. Die Förderer:
2014 zählte der Veranstalterkreis über 20.000 Besucher, was die Funkhaus Europa : Odyssee zu einem der begehrtesten Festivals des Landes macht. Das Roadfestival wird gefördert von der regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen durch die LAG Soziokultureller Zentren NW, weiterhin von den beteiligten Städten sowie den Sparkassen Recklinghausen und Mülheim.

Bei Fragen steht Ihnen Barbara Lemke unter der Telefonnummer 02361-501958 gerne zur Verfügung.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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