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Recklinghausen: Sommertipps für die Abfalltonnen

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 10:05 Uhr

Die Abfallberatung der Kommunalen Servicebetriebe gibt einige Hygieneregeln zum Gebrauch von Abfallbehältern. Durch die anhaltend warme Witterung können sich schnell unangenehme Gerüche rund um den Mülltonnen-Standplatz entwickeln.

Einige Grundregeln können helfen:

1. In der sommerlichen Jahreszeit sollten Abfälle auf keinen Fall lose in die Behälter eingefüllt werden, sondern nur gut verpackt – entweder in verknotete Mülltüten im Restmüll oder in eine Lage Zeitungspapier in der Biotonne.

2. Die Mülltonnen direkt nach der Leerung grob säubern (z.B. mit dem Schlauch ausspritzen) und zum Austrocknen mit dem Boden nach oben stellen.

3. Anschließend sollten die Tonnen möglichst an einem schattigen Standplatz stehen. Sehr wichtig ist es, den Deckel stets gut geschlossen zu halten, damit Fliegen keinen Zugang finden und ihre Eier an den Abfällen ablegen, aus denen sich in kurzer Zeit Maden entwickeln.

4. Bevor die Tonnen wieder befüllt werden, kann der Boden mit zerknüllten Zeitungspapier ausgelegt werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit insbesondere von Bioabfällen aufgesaugt. Vor allem die Abfälle aus der Küche sollten gut in Zeitungspapier gewickelt werden, das bindet Feuchtigkeit.

5. Das altbewährte Hausmittel Essig hilft hervorragend gegen Gerüche und hält Fliegen fern. Den Innendeckel und den Tonnenrand sollte man mehrmals mit Essig einsprühen.

Speziell für die Biotonne noch folgende Hinweise:

6. Rasenschnitt besser erst antrocknen lassen, bevor er in die Tonne geht. So werden Gärprozesse und damit Gerüche vermieden.

7. Schließlich kann der Hauseigentümer speziell für Bioabfälle (gegen einmalige Gebühr von 23,- € für 120l oder 27,-€ für 240 l) eine Spezialbiotonne bestellen, die durch ihren chemischen Zusatzstoff in den Kunststoffwänden die Geruchsbildung hemmt. Die mittlerweile im Stadtgebiet bekannte hellgraue „Optibin-Bio-Tonne“ ist gerade in der Sommerzeit ein Renner.

Weitere Auskünfte bei der Abfallberatung 50-2857 und 50-2865.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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