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Recklinghausen: Stadt Recklinghausen hat einen neuen Internetauftritt

Pressemeldung vom 17. Januar 2013, 13:58 Uhr

Die Stadt Recklinghausen hat einen neuen Internetauftritt. Unter www.recklinghausen.de finden Recklinghäuser und Bürger aus anderen Städten ab sofort die digitale Präsenz der Stadtverwaltung in neuem Design und mit neuer Struktur.

„Nach neun Jahren war die Zeit reif für einen neuen Internetauftritt“, sagt Bürgermeister Wolfgang Pantförder. „Auch weil sich die Ansprüche der Bürgerschaft an Information und Beteiligung seitdem stetig verändert haben.“

Die Pressestelle der Stadt Recklinghausen hat die Inhalte des neuen Auftritts gemeinsam mit den Fachbereichen über mehrere Monate erarbeitet. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagt Pressesprecherin Corinna Weiß. Denn über viele Jahre hatte sich vieles angesammelt, was nun wieder neu sortiert werden musste. „Im Fokus steht für uns das Klickverhalten der Nutzer. Das heißt: Was thematisch zusammengehört, soll auch zusammen stehen – unabhängig davon, in welchem Fachbereich das Thema bearbeitet wird“, sagt Weiß. Die Informationen zu den Themen Ausländerangelegenheiten (FB 31) sowie Integrationsarbeit (Brücke) beispielsweise werden an einer Stelle zusammengeführt.

Im neuen Auftritt gibt es sechs Hauptnavigationspunkte: „Rathaus & Politik“, „Leben & Wohnen“, „Familie & Bildung“, „Wirtschaft & Handel“, „Ruhrfestspiele & Kultur“ sowie „Freizeit & Tourismus“. „Besonders durch drei Navigationspunkte heben wir den Charakter von Recklinghausen als Ruhrfestspiel-, Handels-, Dienstleistungs- und Bildungsstadt hervor: ,Ruhrfestspiele & Kultur‘, ,Wirtschaft & Handel‘ sowie ,Familie & Bildung'“, sagt Pantförder. Die Startseite und jeder Navigationspunkt haben ein eigenes großes Bild, das Motiv soll immer wieder aktuellen Ereignissen oder Festen angepasst werden.

Die bisherigen separaten Internetauftritte der Brücke und der Wirtschaftsförderung sind in den neuen Internetauftritt der Stadt Recklinghausen integriert worden.

Mehr Übersicht und Struktur

Mehr Übersicht im neuen Auftritt soll zum einem dadurch entstehen, dass es maximal drei Navigationsebenen gibt, und zum anderen dadurch, dass zentrale und wichtige Inhalte sich an zentraler Stelle präsentieren: Besonders häufig nachgefragte Dienstleistungen, Verwaltungsbereiche und Themen, eine Bündelung von Informationen nach Lebenslagen sowie der beliebte Veranstaltungskalender sind direkt auf der Startseite zu finden. Über die Lebenslagen wie „Heiraten“, „Pflege“ oder „Finanzielle und Soziale Notlagen“ soll auch Nutzern, die nicht so häufig mit der Verwaltung zu tun haben, ein einfacher Zugang zu Informationen und Angeboten ermöglicht werden.

„Wir wollen die Nutzer der Seite – wie schon im alten Auftritt – tagesaktuell über Neuigkeiten aus Stadtverwaltung und Stadt informieren“, sagt Weiß. „Das werden wir auf der Startseite, aber auch auf allen Hauptseiten tun.“ Wer möchte, kann sich die neu eingestellten Nachrichten als RSS-Feed abonnieren. Das heißt, er oder sie wird sofort darüber informiert, wenn eine neue Nachricht eingestellt worden ist. Eine Verlinkung zu kommerziellen Angeboten Dritter – ohne Bezug zur Verwaltung – findet nicht statt. Neben aktuellen Nachrichten gibt es auf allen Seiten auch immer wieder Hinweise auf wichtige Angebote aus der Verwaltung.

Neues Bürgerservice-Portal

Den Bürgerservice, also die Übersicht über Verwaltungsbereiche, Dienstleistungen, Ansprechpartner und digitale Formulare der Stadtverwaltung Recklinghausen, ist ab sofort in einem neuen Portal zusammengefasst. Das neue Portal, das ein bis zum Jahr 2020 laufendes, solidarisch finanziertes Entwicklungsprojekt der GKD (Zweckverband Gemeinsame Kommunale Datenzentrale Recklinghausen) ist, wird kontinuierlich wachsen und Nutzern über die Zeit noch mehr Möglichkeiten bieten, viele Angelegenheiten digital zu erledigen – von unterwegs, von zuhause oder aus der Firma.

Das neue Bürgerservice-Portal enthält keine Nachrichten aus der Stadtverwaltung, sondern soll Nutzern ausschließlich dabei helfen, sich über die Dienstleistungen und Verwaltungsbereiche zu informieren, mit Mitarbeitern in Kontakt zu treten oder schon einmal wichtige Formulare (zum Beispiel Hundesteueranmeldung oder -abmeldung) herunterzuladen.

Auch im Bürgerservice sind verschiedene Dienstleistungen in den „Lebenslagen“ zusammengefasst. So sehen Nutzer auf einen Blick, was die Verwaltung tun kann, wenn sie sich in einer bestimmten Lebenssituation befinden.

„Die beiden Auftritte sind eng miteinander verknüpft. Im Hauptauftritt www.recklinghausen.de

ist auf den meisten thematischen Seiten natürlich schon ein Ansprechpartner bzw. ein Verwaltungsbereich genannt. Wer dort klickt, gelangt dann direkt zur entsprechenden Stelle in unserem neuen Bürgerservice-Portal“, sagt Weiß. Gleiches gilt für die zentrale Bürgerbüro-Seite, die die wichtigsten Dienstleistungen des Bürgerbüros im Stadthaus A auflistet.

Das Projekt „Bürgerservice-Portal“ fußt auf einer Kooperation der GKD mit dem Dortmunder Systemhaus dosys. Dessen Portal „doMap“ ist bereits seit Jahren produktiv im Einsatz und hat Ende vergangenen Jahres im 12. E-Government-Wettbewerb in der Kategorie „Beste Online-Verwaltung 2012“ den ersten Preis gewonnen.

Das Bürgerservice-Portal in Recklinghausen soll über mehrere Jahre sukzessive auf- und ausgebaut werden. Das langfristige Ziel ist die Bereitstellung von vollständig elektronisch durchführbaren Angeboten sowie die Bereitstellung von personalisierten Inhalten. Die Verwaltung will auf diese Weise den Bürgerservice deutlich erhöhen und gleichzeitig die Sachbearbeiter entlasten und Kosten senken.

Barrierefreiheit und Verständlichkeit

Bei der technischen Umsetzung der neuen Internetseite haben alle Beteiligten auf eine größtmögliche Barrierefreiheit Wert gelegt. Nutzer können beispielsweise die Schriftgröße ändern oder sich eine Schwarz-Weiß-Ansicht einstellen. Aber auch an der Sprache wurde gefeilt, schließlich sollen alle Nutzer verstehen, was auf den Seiten steht. „Das ist aber eine kontinuierliche Aufgabe“, sagt Weiß. „Wir werden immer weiter daran arbeiten, die Inhalte so verständlich wie möglich zu machen.“

Aber auch in anderen Bereichen bleibt – wie in jedem neuen Internetauftritt – viel zu tun. So sollen in Zukunft Module zur Bürgerbeteiligung intensiver eingesetzt werden (Gästebuch, Chats, Umfragen), auch eine Variante für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablet-PCs) ist bereits fest eingeplant.

Die technische Umsetzung des neuen Auftritts lag in den Händen der GKD, das Layout wurde von der Hertener Firma Ruhr-Connect entworfen.

Quelle: Stadt Recklinghausen – Öffentlichkeitsarbeit

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