Energiewechsel

Remscheid: NRW-Kommunen informieren sich über vorbildliches Gebäudemanagement bei der Stadtverwaltung Remscheid

Pressemeldung vom 27. Juni 2011, 12:37 Uhr

Am vergangenen Donnerstag, 16. Juni 2011, war das Deutsche Werkzeugmuseum Remscheid Schauplatz eines gemeinsam vom Fachdienst Gebäudemanagement der Stadtverwaltung Remscheid und dem Ulmer Softwareanbieter INFOMA(r) durchgeführten Informationstages. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Aufgabenstellungen des städtischen Gebäudemanagements und deren effiziente Umsetzung mit Hilfe einer implementierten Standardsoftwarelösung. Die Stadt Remscheid hatte bereits 2005 eine Vorreiterrolle beim softwaregestützten Management ihrer Gebäude und Liegenschaften übernommen und arbeitet seit langem in einer intensiven Entwicklungspartnerschaft mit INFOMA(r). Oberbürgermeisterin Beate Wilding begrüßte mehr als 40 Vertreter aus 18 Kommunalverwaltungen der Region, die sich aus erster Hand über das erfolgreiche Projekt informieren ließen.

Der Fachdienst Gebäudemanagement setzt für die rund 350 zu verwaltenden städtischen Objekte eine zentrale Software ein. Diese ist vollständig in das in der Kernverwaltung bereits genutzte doppische Finanzwesen integriert. Hier werden in einem einheitlichen Verfahren sowohl alle Geschäftsprozesse abgebildet als auch die typischen Informationen zu Gebäude- und Flächenstrukturen, Investitionsbedarf, Maßnahmen- und Energiemanagement vorgehalten. Ganz aktuell wurden die Anbindungen an das CAD-System und an die Gebäudeleittechnik mit einbezogen.

Ziel des Informationstages war es daher, die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Remscheid und INFOMA(r) auszutauschen und an interessierte Kommunen weiterzugeben, die sich auch gerade mit der Einführung eines softwaregestützten Liegenschafts- und Gebäudemanagements beschäftigen. „Aus der Praxis für die Praxis“ stand deshalb als Motto über nahezu allen Vorträgen und Präsentationen. So erhielten die Teilnehmer von den Referenten der Stadt und des Softwareunternehmens ebenso ausführliche Informationen über die Chancen und Möglichkeiten eines softwaregestützen Gebäudemanagements wie beispielsweise über die Schaffung praktikabler Datengrundlagen, die Erfüllung der kommunalen Betreiberverantwortung oder auch den aktiven Klimaschutz vor Ort.

Alle Themen fanden große Akzeptanz bei den aufmerksamen Zuhörern. Insbesondere das auf eine nachhaltige Gebäudeinstandhaltung ausgelegte Maßnahmen- und Meldungsmanagement und die hier eingebundene Gebäudeautomation sorgten für Aufsehen.

Das von der Stadt als Veranstaltungsort gewählte Deutsche Werkzeugmuseum erwies sich dabei als zusätzliches Highlight. Im Anschluss an den Informationstag führte dessen stellvertretender Leiter, Ulrich Horz, die Teilnehmer durch die Welt der Werkzeuge aus verschiedenen Jahrtausenden.

Nicht ohne Stolz vermittelte er den Vertretern der Kommunen die Bedeutung des Remscheider Raums als ein wichtiges Zentrum der deutschen Werkzeugindustrie.

Quelle: Presseinformation der Stadt Remscheid

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