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Remscheid: Remscheid leistet Amtshilfe zur Geflüchtetenunterbringung – 150 Menschen erreichen morgen Remscheid

Pressemeldung vom 21. Juli 2015, 08:24 Uhr

Remscheid leistet Amtshilfe zur Geflüchtetenunterbringung – 150 Menschen erreichen morgen Remscheid

Die Remscheider Pestalozzi-Schule in der Lenneper Leverkuser Straße wird vorübergehend Notunterkunft für insgesamt 150 flüchtige Menschen, die Remscheid morgen (20.07.) ab 17 Uhr auf dem Wege der Amtshilfe nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen aufnehmen wird.

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Stadt Remscheid heute Nachmittag per Fax dazu aufgefordert, sofort und vorübergehend – zumindest für drei Wochen – Unterbringungsmöglichkeiten für 150 geflüchtete Personen bereitzustellen. Das Kontingent, so die Bezirksregierung, ist bis spätestens morgen Nachmittag (20.07.), 17 Uhr, bezugsfertig vorzuhalten. Erkenntnisse zur Herkunft der Flüchtlinge liegen auf Nachfrage bei der Bezirksregierung nicht vor.

Zur Klärung aller notwendigen Hilfen hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unmittelbar einen Krisenstab zusammengerufen. Ihm gehören neben Polizeioberrat Robert Hall und Daniela Krein (BAF e.V.) Vertreter sämtlicher Fach- und Zentraldienste an, die die unmittelbare Realisierung der Aufnahme-, Unterbringungs-, Betreuungs- und Versorgungssituation sicherstellen. Das sind Stadtkämmerer Sven Wiertz, Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, Claudia Schwarzweller (Fachdienstleiterin Zuwanderung und Versicherungswesen), Susanne Brahm und Jörg Schubert (beide Bauordnung), Sebastian Wagner (Feuerwehr), Friedhelm Selbach, Wolfgang Künz, Jens Schnürer (alle Gebäudemanagement), Martin Sternkopf (Sportamt), Manfred Schwedler (Gesundheitsamt) und Thorsten Braun (technische Kommunikation)

Hierbei wurden insbesondere Fragen der Verpflegung und konkreten Unterbringung und die Erbringung der ersten Gesundheitsversorgung sowie Fragen der Sicherheit abschließend geklärt. Gewährleistet ist also, dass rund um die Uhr für eine Betreuung und Sicherheit der zugewiesenen Personen und des Umfelds gesorgt ist.

Quelle: Presseinformation der Stadt Remscheid

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