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Schwerte: Schreiben an den Landrat – Bürgermeister gegen zentrales Verkehrskommissariat

Pressemeldung vom 17. Juni 2011, 15:07 Uhr

Schwerte. Gegen Überlegungen, wonach die Bearbeitung von Unfallanzeigen künftig in einem zentralen Verkehrskommissariat in der Kreisstadt Unna und nicht mehr vor Ort in der Polizeiwache an der Hagener Straße in Schwerte erfolgen soll hat sich Bürgermeister Heinrich Böckelühr in einen Brief an den Leiter der Kreispolizeibehörde, Landrat Michael Makiolla, ausgesprochen. „Eine solche Zentralisierung halte ich für nicht zielführend und wenig bürgerfreundlich“, meint der Bürgermeister.
„Das mit zwei Beamten besetzte Verkehrskommissariat in der Polizeiwache an der Hagener Straße leistet eine ausgezeichnete Arbeit. Die beiden Mitarbeiter sind mir als engagierte Polizisten bekannt. Aber auch unabhängig von der persönlichen Bearbeitung durch die vorerwähnten Dienstkräfte dürfte eine Verlagerung zu erheblichen Nachteilen führen“, schreibt Heinrich Böckelühr weiter.
Einerseits seien Ortsbesichtigungen und Unfallaufnahmen vorzunehmen. Andererseits komme es bei der Unfallbearbeitung regelmäßig zu Nachfragen von Seiten der Unfallbeteiligten oder Zeugen. Manches lasse sich nicht immer einwandfrei am Telefon klären. „Im Sinne einer optimalen Aufgabenerledigung“ erachtet Bürgermeister Heinrich Böckelühr „die mit einer durch die Bearbeitung von Unfallanzeigen aus der Stadt Schwerte von der Kreisstadt Unna aus verbundenen Reibungsverluste für nicht akzeptabel“.
Eine Häufung von Dienstfahrten und der Verlust des direkten Bürgerkontaktes, um nur einiges zu nennen, wären nach Auffassung von Heinrich Böckelühr „unausweichliche nachteilige Folgen“, sollten etwaige Pläne mit dem Ziel einer Zentralisierung umgesetzt werden.
Abschließend bittet der Bürgermeister den Landrat, dass seine Bedenken bei den „weiteren Beratungen und Entscheidungen zu berücksichtigen“.

Quelle: Stadt Schwerte

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