Energiewechsel

Soest: Ausgezeichnete Arbeiten an der Fachhochschule Südwestfalen

Pressemeldung vom 15. Juni 2011, 08:32 Uhr

Förderpreise für Absolventen aus Meschede und Soest

Unternehmensverband würdigt Exzellenz und direkte praktische Verwertbarkeit
in den beteiligten heimischen Unternehmen.

Für ihre herausragende Abschlussarbeit zeichnete jetzt der
Unternehmens­verband Westfalen-Mitte (UVWM) drei Studenten der
Fachhochschule Südwestfalen aus. Geehrt wurden die Absolventen aus Meschede
und Soest im Rahmen der UVWM-Mitgliederversammlung im Kurhaus Bad Hamm.

Wegen des hohen Niveaus der Bachelorarbeiten und der direkten betrieblichen
Umsetzbarkeit vergab die Jury in diesem Jahr einen ersten und zwei zweite
Preise.

Den ersten Förderpreis, dotiert mit 2500 Euro bekam Nico Hillebrand. Seine
Abschlussarbeit fertigte er in Kooperation mit der Firma Hora
Regelarmaturen. Gegenstand war ein Dampfumformventil für ein Kraftwerk, das
für einen Druck von 200 bar und für Temperaturen bis zu 600° C konstruiert
wurde. Die Regelarmatur mit einer Gesamtmasse von 6,2 Tonnen wurde
entsprechend der Berechnungen inzwischen gebaut und an den Kunden
ausgeliefert.

Die beiden zweiten Preise, jeweils dotiert mit 1250 Euro, gingen an
Studenten aus Soest. Beide absolvierten ein kooperatives Studium mit
Praxisbezug im Rahmen des Soester Modells. Martin Nagel fertigte zusammen
mit der BJB GmbH & Co. KG aus Arnsberg die Bachelorarbeit mit dem Titel:
Grundlagen zum Vergolden von elektrischen Kontaktfedern – Integration in den
Produktionsprozess bei BJB?. Nagel hat die gängigen Vergoldungsverfahren
untersucht und diese technisch und wirtschaftlich bewertet.

Thorsten Vogt erstellte seine Bachelor Arbeit in Kooperation mit der Firma
AEG Power Solutions in Warstein-Belecke. Unter dem Titel ?Entwicklung eines
Systems zur EN 50530 konformen Wirkungsgradanalyse von PV-Wechselrichtern
und Optimierung des MPPT Algorithmus für Teilabschattung? hat Vogt zunächst
verschiedene Modelle für die Nachbildung des Verhaltens von Solarzellen
untersucht und dabei mehrere numerische Verfahren zur schnellen und exakten
Berechnung der Solarzellen-Kennlinien entwickelt. Diese Kennlinien wurden in
eine steuerbare Gleichspannungsquelle übertragen, die dann das Verhalten
einer realen Solarzelle unter verschiedenen Betriebsbedingungen nachbildet.

Mit den jährlich verliehenen Förderpreisen an Hochschulabsolventen möchte
der Unternehmensverband den Technologie-Transfer zwischen Hochschulen und
heimischer Wirtschaft unterstützen. So appellierte Egbert Neuhaus,
Vorsitzender des Verbandes, an die Unternehmen, eng mit den heimischen
Hochschulen zu kooperieren: ?Wir setzten uns ständig mit neuen Technologien
auseinander und optimieren unsere Prozesse. Ein wesentlicher Motor dieser
Entwicklungen sind die Hochschulen, von denen immer wieder neue Impulse für
unser tägliches Geschäft kommen.“

Quelle: Fachhochschule Südwestfalen

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