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Troisdorf: Gemeinsam für die Senioren in unserer Stadt

Pressemeldung vom 1. Juni 2011, 11:58 Uhr

Senioren helfen Senioren: Überaus aktiv sind die ehrenamtlich tätigen Seniorenbeauftragten, die sich im Auftrag der Stadt in den 12 Troisdorfer Stadtteilen um die Belange älterer Menschen kümmern. Zusammen bilden sie den Troisdorfer Seniorenbeirat. Dessen Vorsitzender ist seit der Einrichtung des Beirats im Jahr 2006 Werner Zander. In dem Gremium werden Anregungen an die Stadt weitergeleitet, Erfahrungen ausgetauscht, Tipps besprochen und weitere Impulse für die Altenhilfe gegeben. Motto: Gemeinsam für die Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt.

Albert Ossendorf, stellvertretender Seniorenbeauftragter für Troisdorf-Mitte, hat sich zur Arbeit des Beirats besondere Gedanken gemacht und geht davon aus, dass der Anteil älter werdender Menschen kontinuierlich zunimmt. „Ältere Menschen brauchen Mitmenschen, die sie unterstützen, ihnen Zeit schenken. ihre Interessen ernst nehmen, Ihnen zuhören und Anteil an ihrem Leben nehmen. Die Gefahr der Vereinsamung alter Menschen ist nicht zu übersehen“, warnt Ossendorf.

Davon ausgehend, dass viele Kinder nicht mehr am gleichen Ort wie die Eltern leben, kommt Albert Ossendorf auf die Folgen zu sprechen:

„Gerade Familien mit Einzelkindern können nur schwer die Aufgaben bewältigen, die früher von der so genannten Grossfamilie geleistet wurden. Dies gelang auch nur, weil die Bereitschaft etwas für andere zu tun, zur Erziehung gehörte und die Achtung älterer Menschen selbstverständlich war.

Die älteren Menschen sind das Gewissen eines Volkes und was sie erreicht haben, kommt den Kindern und Enkelkindern zugute. Ein lebenswertes Gemeinwesen ist für alle erstrebenswert. Die Frage ist, wie unsere Gesellschaft die Auflösung der familiären Bindungen auffangen wird. Eine wesentliche Erkenntnis aus dieser Situation ist die, dass ehrenamtliche Arbeit weiter verstärkt werden muss“, fordert Ossendorf. Diese Erkenntnis hat sich die Stadt Troisdorf zueigen gemacht und den Seniorenbeirat installiert. Ossendorf erläutert:

„Die Seniorenbeauftragten nehmen die Interessen und Belange der 60jährigen und älteren Menschen in den Stadtteilen wahr und entwickeln Ideen zur Verbesserung für deren Lebensverhältnisse. Sie entwickeln ihre Aufgaben aus eigener Initiative und üben diese Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie sind das Sprachrohr der älteren Bürger gegenüber der Stadtverwaltung oder sonstigen Dritten. Sie helfen dabei, die Aktivitäten der älteren Menschen und deren Teilnahme am öffentlichen Leben zu erhalten, wollen Impulse setzen, um das Miteinander zu verstärken und ein selbst bestimmtes Leben in unserer Stadt zu erhalten“.

Die Adressen der Seniorenbeauftragten der einzelnen Stadtteile mitsamt Fotos findet man im Netz auf der städtischen Seite www.troisdorf.de unter dem Stichwort Senioren und der Überschrift „Wir sind für Sie da“. Oder man erfährt sie bei Claudia Grunenberg, Koordinatorin im Bereich Altenhilfe der Stadtverwaltung, Tel. 02241/900-545, E-Mail: GrunenbergC@troisdorf.de.

Quelle: Troisdorf – Pressestelle

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