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Unna: Hand in Hand für neue Fachkräfte

Pressemeldung vom 16. Januar 2013, 09:47 Uhr

Fachkräfte-Servicestelle und Arbeitsagentur arbeiten eng zusammen

„Demografischer Wandel“ und „Fachkräftemangel“ sind mittlerweile für viele Betriebe keine abstrakten Begriffe mehr, sondern Realität geworden. Um Unternehmen in der Region beim Gewinnen von Fachkräften zu unterstützen, haben die Wirtschaftsförderungen in der Wachstumsregion Ems-Achse ein flächendeckendes Netz aus Fachkräfte-Servicestellen eingerichtet. Die Fachkräftemanager arbeiten dabei eng mit den Agenturen für Arbeit zusammen.

Im Landkreis Leer kümmert sich Fachkräftemanagerin Annika Behrends um die Anfragen zuziehender Fachkräfte: „Ich unterstütze die Fachkräfte zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung oder Kinderbetreuung und gebe auf Wunsch Informationen rund um die Region sowie über Freizeit- und Kulturangebote im Landkreis Leer.“ Sucht die Fachkraft oder deren Ehepartner dagegen eine Arbeitsstelle, stimmt sie sich eng mit der örtlichen Arbeitsagentur ab. Susanne Onnenga steht hier mit Rat und Tat zur Seite: „In diesen Fällen laden wir die Fachkraft zeitnah zu einem Gespräch ein, um die Wunschstelle zu beschreiben. Anschließend suchen wir nach geeigneten Arbeitgebern und stellen die Verbindung her.“

Die Kontaktaufnahme der Fachkräfte mit den Servicestellen erfolgt häufig über einen sogenannten Service-Gutschein, den ein Unternehmen an einen Bewerber ausgibt. Dieser enthält Informationen zum Beratungsangebot und der Fachkräfte-Servicestelle vor Ort.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit“, sagen Susanne Onnenga und Annika Behrends. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem regelmäßigen Austausch mit den Fachkräftemanagern und Vertretern der Arbeitsagenturen aller beteiligten Gebietskörperschaften zu. „Als wir vor zwei Jahren mit dem neuen Angebot gestartet sind, haben wir völliges Neuland betreten“, erklärt Ems-Achse-Projektleiter Nils Siemen: „Anhand der Besprechung von Musterfällen haben wir kontinuierlich die Prozesse der Zusammenarbeit verfeinert.“

Quelle: Kreisstadt Unna

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