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Wesseling: Wettbewerb „Musizierende Jugend in Wesseling“

Pressemeldung vom 5. Juli 2011, 12:08 Uhr

Wesseling. (wpd/kr) In der Aula der Grundschule Keldenich stellten sich musizierende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einer dreiköpfigen Jury zum Wettbewerb „Musizierende Jugend in Wesseling“. Der Wettbewerb war in diesem Jahr ausgeschrieben für Ensembles jeglicher Stilrichtung mit jeweils mindestens 5 und höchstens 20 jungen Musikern. Nur bei der aus Instrumentalisten und Chor gebildeten 33-köpfigen Gruppe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums ließ der Veranstalter ausnahmsweise mehr Teilnehmer zu, um das Zusammenwirken einer regulären Schulklasse mit ihrem Musik-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 und des Mittelstufenchors unter der Leitung ihres Musiklehrers zu ermöglichen. Genau dieses Ensemble holte sich dann mit teilweise im Unterricht erarbeiteten Improvisationen und Stimmen in einem Medley aus „Sister Act“ die höchste Punktzahl aller Beteiligten. Mit viel Schwung vorgetragene populäre Musik mit Show-Elementen und viel Musizierfreude der Teilnehmer überzeugten auch die Jury.

Einen Punkt weniger erhielt dieses Jahr Cordula Kranes zehnköpfiger Spielkreis „Pink-Pong Wesseling“, der in kleinerer Besetzung schon letztes Jahr durch die pinken T-Shirts mit Namenseindruck ein unverwechselbares Bild bot. Für den jetzigen Wettbewerb wurden zusätzlich zu den Blockflöten, Metallophonen und Orff-Instrumenten Klavier und akustische Gitarren mit einbezogen. Bis zu drei unterschiedliche Instrumente mussten die Teilnehmer während des Vortrags spielen und präsentierten ihren Vortrag mit großer Präzision.

Das dritte auf Rang 1 platzierte Ensemble war das sechsköpfige Jugendzupfensemble Wesseling unter Leitung von Phillip Querbach. Es hatte sich mit dem Konzert Nr. 1 für Querflöte und Zupforchester der Zeitgenössin Antje Husemann mehr der herkömmlichen, oft etwas nonchalant als E-Musik bezeichneten Stilrichtung verschrieben und trug diese Musik präzise und ernsthaft vor.

Erstmals startete beim Wettbewerb mit der Metronom-Band eine Pop-Band mit den beiden Titeln „Johnny B.“ aus dem Repertoire von „The Hooters“ und „Kayleigh“ von der Gruppe „Marillion“. Bemerkenswert sind die Gelassenheit und auch schon eine gewisse Routiniertheit, mit der die Band ihre Stücke vortrug.

Die Jury musste bei diesem Angebot unterschiedlichster Musik fast Unmögliches leisten. Sergei Kudriaschow, eines der Jurymitglieder (und künstlerischer Leiter der Eichholzer Schlosskonzerte) beklagte sich nachträglich mit den Worten: „Ihr verlangt von uns, dass wir entscheiden, ob ein hervorragend zubereitetes Steak besser oder schlechter schmeckt als ein französischer Spitzenwein oder eine raffiniert flambierte Crèpe Suzette; das ist aber schlicht unmöglich! Wir mussten doch etwas differenzieren in der Wertung. Am liebsten hätten wir allerdings nur erste Platzierungen vergeben. Die Teilnehmer waren alle gut.“

Quelle: Wesseling / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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