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Würselen: Dringende Rodungsmaßnahme eines ansehnlichen Kastanienbaumes unumgänglich

Pressemeldung vom 27. August 2015, 09:12 Uhr

Würselen (psw). Nicht nur Bardenbergs Bürgern ist die ansehnliche Kastanie an der Kreuzanlage Heidestraße, Ecke Alter Schüttsberg, bekannt, die seit Jahrzehnten Bestandteil der Kreuzanlage ist. Da der Baum allerdings von einem Bakterium so stark beschädigt ist, dass die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist, muss er in Kürze gerodet werden, darauf macht die Stadt Würselen aufmerksam. Die alte Kastanie, botanisch „Aesculus hippocastaneum“, ist bereits seit längerem mit einem Bakterium und einem Bodenpilz infiziert. Beide sind Hauptverursacher des sogenannten “ Kastaniensterbens“. Bekämpfungsmaßnahmen gegen das Bakterium gibt es nicht. Bislang kam der Baum noch einigermaßen mit den Erkrankungen zurecht; darüber hinaus hat die Stadt Würselen zum Erhalt des Kastanienbaumes verschiedene baumpflegerische Maßnahmen durchgeführt. Durch die längere Trockenperiode, mit teilweise sehr hohen Temperaturen, ist die verbliebene Vitalität des Baumes weiterhin stark gemindert worden. Im Stammfußbereich hat sich bereits eine Fäule ausgebreitet. Insgesamt ist die Standfestigkeit des Baumes in Frage gestellt, so dass die Stadt Würselen im Rahmen der Gefahrenabwehr diesen in Kürze roden lassen wird. Eine Ersatzpflanzung wird zu gegebener Zeit erfolgen.

Quelle: Pressesprecher der Stadt Würselen

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